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Lidstraffung in MünchenSchlupflider und Tränensäcke dauerhaft korrigieren

Müde Augen, schwere Lider, ein erschöpfter Gesichtsausdruck – obwohl Sie sich fit und ausgeruht fühlen? Erschlaffte Ober- und Unterlider gehören zu den häufigsten und frühesten sichtbaren Anzeichen der Hautalterung. Die dünne, empfindliche Haut um die Augen verliert als eine der ersten Regionen im Gesicht an Elastizität. Das Ergebnis: Schlupflider, Tränensäcke und ein Gesichtsausdruck, der nicht mehr widerspiegelt, wie Sie sich tatsächlich fühlen.

Die Lidstraffung (Blepharoplastik) zählt zu den am häufigsten durchgeführten ästhetischen Eingriffen weltweit – und auch in unserer Praxis in München. Sie korrigiert überschüssige Haut, vorgelagertes Fettgewebe und erschlaffte Muskulatur im Bereich der Augen. Das Resultat ist ein wacherer, jüngerer und erholter wirkender Blick, der Ihre natürliche Ausstrahlung wieder zur Geltung bringt.

Ob Oberlidstraffung bei Schlupflidern, Unterlidstraffung bei Tränensäcken oder eine Kombination beider Eingriffe – in einem persönlichen Beratungsgespräch analysieren wir Ihre individuelle Ausgangslage und entwickeln den für Sie optimalen Behandlungsplan.

Oberlidstraffung
Schlupflider schonend entfernen

Die Oberlidstraffung ist der häufigste lidchirurgische Eingriff und löst eines der verbreitetsten ästhetischen Anliegen: Schlupflider. Bei diesem Eingriff wird überschüssige Haut entlang der natürlichen Lidfalte entfernt – präzise dosiert, damit das Ergebnis natürlich wirkt und die Funktion des Lids vollständig erhalten bleibt.

Wie entstehen Schlupflider?

Als Schlupflider bezeichnet man ein Herabsinken der Oberlidhaut über die natürliche Lidfalte hinaus. Die Ursachen sind vielfältig. In den meisten Fällen handelt es sich um einen altersbedingten Elastizitätsverlust: Die Kollagen- und Elastinfasern in der Lidhaut werden mit den Jahren schwächer, die Haut dehnt sich und sinkt herab. Auch genetische Veranlagung spielt eine erhebliche Rolle – manche Menschen entwickeln bereits in ihren 20ern oder 30ern leichte Schlupflider.

Zusätzlich können die kleinen Fettkörper hinter dem Oberlid (präseptales und präaponeurotisches Fett) nach vorn drängen und das Lid zusätzlich beschweren. In ausgeprägten Fällen schränken Schlupflider das Gesichtsfeld messbar ein – dann liegt eine funktionelle Indikation vor, die unter Umständen von der Krankenkasse übernommen wird.

Ablauf der Oberlidstraffung

Vor der Operation markiert der Chirurg die zu entfernende Haut im Sitzen, da sich die Hautverhältnisse im Liegen verändern. Diese präzise Anzeichnung ist der entscheidende Schritt für ein natürliches Ergebnis – wird zu viel Haut entfernt, kann ein Lagophthalmus (unvollständiger Lidschluss) entstehen; wird zu wenig entfernt, bleibt das Ergebnis hinter den Erwartungen zurück.

Die eigentliche Operation erfolgt in Lokalanästhesie und dauert 30 bis 60 Minuten pro Seite. Der Chirurg führt den Schnitt entlang der natürlichen Lidfalte, entfernt die überschüssige Haut, bei Bedarf auch vorgelagertes Fettgewebe und überdehnten Muskel (M. orbicularis oculi), und verschließt die Wunde mit feinen Nähten oder Gewebekleber. Die Narbe liegt später vollständig in der Lidfalte und ist bei geöffneten Augen nicht sichtbar.

Während der gesamten Operation halten Sie die Augen entspannt geschlossen. Sie können sie jederzeit öffnen – auch unmittelbar nach dem Eingriff.

Heilungsverlauf nach der Oberlidstraffung

Die Fäden werden nach 5 bis 7 Tagen entfernt. In den ersten Tagen sind Schwellungen und leichte Blutergüsse im Augenbereich normal – diese klingen innerhalb von 10 bis 14 Tagen ab. Kühlung in den ersten 48 Stunden beschleunigt den Heilungsprozess. Die meisten Patientinnen und Patienten sind nach etwa einer Woche wieder gesellschaftsfähig, mit etwas Abdeckcreme oft auch früher.

Das endgültige Ergebnis ist nach 3 bis 6 Monaten sichtbar, wenn alle Schwellungen abgeklungen sind und sich die Narbe gesetzt hat. Das Ergebnis einer Oberlidstraffung hält in der Regel 10 bis 15 Jahre – deutlich länger als jede nicht-operative Alternative.

Wichtig: In manchen Fällen werden Schlupflider nicht durch überschüssige Haut, sondern durch abgesunkene Augenbrauen verursacht. Dann kann ein Brauenlift die bessere Lösung sein – oder eine Kombination beider Eingriffe.

Unterlidstraffung
Tränensäcke und Augenringe korrigieren

Tränensäcke und dunkle Schatten unter den Augen gehören zu den hartnäckigsten ästhetischen Problemen im Gesicht. Anders als viele vermuten, sind sie weder ein Zeichen von Schlafmangel noch lässt sich ihre Ursache mit Cremes oder Hausmitteln beseitigen. Die Unterlidstraffung korrigiert die strukturellen Ursachen – vorgelagertes Fettgewebe, überschüssige Haut und erschlafftes Gewebe – und gibt der Augenpartie ihre jugendliche Frische zurück.

Ursachen von Tränensäcken und Augenringen

Hinter dem Augapfel befinden sich drei kleine Fettkörper, die das Auge polstern und schützen. Mit zunehmendem Alter oder durch genetische Veranlagung schwächt sich die Bindegewebsschicht (Septum orbitale), die diese Fettkörper zurückhält. Das Fett drängt nach vorn und bildet die typischen Vorwölbungen – die Tränensäcke.

Dunkle Augenringe entstehen häufig durch einen zusätzlichen Volumenverlust im Bereich der Tränenfurche (Sulcus palpebralis). Die dadurch entstehende Vertiefung erzeugt Schatten, die das Gesicht müde und gealtert wirken lassen. In diesen Fällen kann eine ergänzende Hyaluron-Unterspritzung der Tränenfurche oder eine nicht-operative Laserbehandlung sinnvoll sein.

Methoden der Unterlidstraffung

Je nach Ausgangsbefund stehen zwei OP-Zugänge zur Verfügung:

Transkonjunktivale Unterlidstraffung

Der Zugang erfolgt von der Innenseite des Lids (Bindehaut). Es entsteht keine äußere Narbe. Diese Methode eignet sich besonders für jüngere Patienten mit guter Hautelastizität, bei denen primär Fettgewebe entfernt oder umverteilt werden muss, ohne dass überschüssige Haut vorhanden ist.

Externe (subziliäre) Unterlidstraffung

Der Schnitt wird knapp unterhalb der Wimpernlinie gesetzt. Diese Methode erlaubt zusätzlich die Entfernung überschüssiger Haut und die Straffung des Unterlid-Muskels. Sie eignet sich für Patienten mit deutlicher Hauterschlaffung und stärkeren Tränensäcken.

In beiden Fällen kann das Fettgewebe je nach Befund entfernt, umverteilt oder repositioniert werden. Die Umverteilung (Fetttransposition) ist heute die bevorzugte Methode, da sie ein natürlicheres Ergebnis erzielt und die Tränenfurche gleichzeitig aufgefüllt wird.

Nicht-operative Alternative: Laser-Unterlidstraffung

Für Patienten mit leichten Tränensäcken oder primär dunklen Augenringen bieten Laserbehandlungen eine schonende Alternative zur Operation. Fraktionierte Laser stimulieren die Kollagenproduktion und straffen die Haut im Unterlidbereich, ohne dass ein chirurgischer Eingriff notwendig ist. Die Ausfallzeit ist minimal, das Ergebnis subtiler als bei einer OP.

Ablauf der Lidstraffung in unserer Praxis in München

Jede Lidstraffung in unserer Praxis beginnt mit einem ausführlichen, persönlichen Beratungsgespräch. Dabei nehmen wir uns die Zeit, Ihre Augenpartie sorgfältig zu untersuchen, Ihre Wünsche und Erwartungen zu verstehen und Ihnen die verschiedenen Behandlungsoptionen transparent zu erklären.

Gemeinsam entscheiden wir, ob eine Oberlidstraffung, eine Unterlidstraffung oder eine Kombination beider Eingriffe für Sie das beste Ergebnis liefert. Auf Wunsch zeigen wir Ihnen Vorher-Nachher-Bilder vergleichbarer Fälle, damit Sie sich ein realistisches Bild vom erwartbaren Ergebnis machen können.

Der Eingriff selbst erfolgt ambulant. Sie erhalten eine örtliche Betäubung, auf Wunsch auch einen Dämmerschlaf für maximalen Komfort. Die Operationsdauer beträgt zwischen 45 und 90 Minuten, abhängig davon, ob nur die Ober- oder auch die Unterlider behandelt werden. Unmittelbar nach dem Eingriff kühlen Sie Ihre Augen in unserem Aufenthaltsbereich und können unsere Praxis anschließend in Begleitung verlassen.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Eine rein ästhetisch motivierte Lidstraffung ist eine Selbstzahlerleistung. Liegt jedoch eine funktionelle Beeinträchtigung vor, kann die Krankenkasse die Kosten ganz oder teilweise übernehmen. Dies ist der Fall, wenn die herabhängende Oberlidhaut das Gesichtsfeld messbar einschränkt.

Für die Prüfung einer Kostenübernahme ist ein augenärztliches Gutachten mit Gesichtsfeldmessung (Perimetrie) erforderlich. Die Untersuchung dokumentiert den Grad der Einschränkung und wird zusammen mit Fotos bei der Krankenkasse eingereicht. Gerne unterstützen wir Sie bei der Antragstellung und stehen für Rückfragen Ihrer Kasse zur Verfügung.

Kosten der Lidstraffung in München

Die Kosten einer Lidstraffung hängen vom Umfang des Eingriffs, der gewählten Methode und der Narkoseform ab. Eine reine Oberlidstraffung in Lokalanästhesie beginnt individuell. Eine kombinierte Ober- und Unterlidkorrektur liegt entsprechend höher. Im persönlichen Beratungsgespräch erstellen wir Ihnen einen transparenten Kostenplan, der alle Leistungen aufschlüsselt – inklusive Anästhesie, OP-Material, Nachsorge und Kontrolltermine.

Die Entscheidung über die Narkoseform liegt bei Ihnen: Die Operation kann in Lokalanästhesie, im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt werden. Die Wahl beeinflusst die Gesamtkosten.

Risiken und mögliche Komplikationen

Die Lidstraffung zählt zu den risikoarmen Eingriffen in der Plastischen Chirurgie. Dennoch ist jeder operative Eingriff mit gewissen Risiken verbunden, über die wir Sie im Beratungsgespräch ausführlich aufklären.

Zu den häufigen, vorübergehenden Begleiterscheinungen gehören Schwellungen, leichte Blutergüsse und ein Spannungsgefühl im Augenbereich. Diese klingen in der Regel innerhalb von 7 bis 14 Tagen vollständig ab.

Seltene Komplikationen umfassen Infektionen, Nachblutungen, vorübergehende Trockenheit der Augen oder ein verstärktes Tränen, leichte Asymmetrien und in sehr seltenen Fällen einen unvollständigen Lidschluss (Lagophthalmus). Letzteres wird durch eine sorgfältige präoperative Planung und erfahrene chirurgische Technik auf ein Minimum reduziert.

Kontaktlinsen sollten für etwa zwei Wochen nicht getragen werden. Direktes Sonnenlicht und körperliche Anstrengung sollten in den ersten Wochen vermieden werden. Wir empfehlen eine Sonnenbrille als Schutz in der ersten Zeit nach dem Eingriff.

Häufig gestellte Fragen zur Lidstraffung

Im Folgenden beantworten wir die Fragen, die uns unsere Patientinnen und Patienten in München am häufigsten zur Lidstraffung stellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, kontaktieren Sie uns gerne – wir nehmen uns Zeit für Sie.

Wie lange hält das Ergebnis einer Lidstraffung?

Das Ergebnis einer Lidstraffung hält in der Regel 10 bis 15 Jahre. Der natürliche Alterungsprozess setzt sich fort, aber die behandelte Region altert deutlich langsamer als ohne Eingriff. Viele Patientinnen und Patienten beschreiben, dass sie auch nach 10 Jahren noch jünger aussehen als vor dem Eingriff.

Ist eine Lidstraffung schmerzhaft?

Der Eingriff selbst ist dank der örtlichen Betäubung schmerzfrei. Sie spüren lediglich den kleinen Einstich der Betäubungsspritze. In den ersten Tagen nach der Operation können ein leichtes Spannungsgefühl und eine Empfindlichkeit im Augenbereich auftreten. Starke Schmerzen sind ungewöhnlich – herkömmliche Schmerzmittel wie Paracetamol reichen in der Regel aus.

Kann ich Ober- und Unterlider gleichzeitig straffen lassen?

Ja, eine kombinierte Ober- und Unterlidstraffung ist möglich und wird häufig durchgeführt. Die Kombination bietet den Vorteil, dass nur eine Ausfallzeit nötig ist und das Gesamtergebnis harmonischer ausfällt. Die OP-Dauer verlängert sich auf etwa 60 bis 90 Minuten.

Ab welchem Alter ist eine Lidstraffung sinnvoll?

Es gibt keine feste Altersgrenze. Die meisten Patientinnen und Patienten entscheiden sich zwischen dem 40. und 65. Lebensjahr für eine Lidstraffung. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern der individuelle Befund. Bei genetisch bedingten Schlupflidern oder Tränensäcken kann eine Korrektur auch schon in jüngeren Jahren sinnvoll sein.

Bleiben sichtbare Narben nach der Lidstraffung?

Bei der Oberlidstraffung liegt die Narbe in der natürlichen Lidfalte und ist bei geöffneten Augen nicht sichtbar. Auch bei geschlossenen Augen ist sie nach wenigen Monaten kaum noch erkennbar. Bei der transkonjunktivalen Unterlidstraffung entsteht keine äußere Narbe. Bei der externen Methode verläuft der feine Schnitt knapp unterhalb der Wimpernlinie – nach 3 bis 6 Monaten ist er in der Regel nicht mehr zu sehen.

Wie lange bin ich nach der Lidstraffung krankgeschrieben?

Die meisten Patienten benötigen 5 bis 10 Tage Auszeit. Büroarbeit am Bildschirm ist oft nach 3 bis 5 Tagen möglich. Körperlich anstrengende Tätigkeiten und Sport sollten für 2 bis 3 Wochen vermieden werden. Wir empfehlen, für die erste Woche eine dunkle Sonnenbrille zu tragen.

Welche Alternativen gibt es zur operativen Lidstraffung?

Bei leicht erschlafften Oberlidern kann eine Plasmastraffung (Plasma Pen) eine nicht-operative Alternative sein – allerdings mit deutlich subtilerem Ergebnis und begrenzter Haltbarkeit. Bei dunklen Augenringen ohne ausgeprägte Tränensäcke bieten Laserbehandlungen oder Hyaluron-Unterspritzungen gute Ergebnisse. Für mimische Falten um die Augen (Krähenfüße) ist Botox die Methode der Wahl.