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Bruststraffung in MünchenZurück zu einer straffen, jugendlichen Brustform

Eine erschlaffte, hängende Brust (Ptosis) kann das Körpergefühl erheblich beeinträchtigen. Ob durch Schwangerschaft, Stillzeit, Gewichtsverlust, hormonelle Veränderungen oder schlicht den natürlichen Alterungsprozess – die Brust verliert mit der Zeit an Straffheit und Form. Die Brustwarzen rutschen nach unten, der obere Brustbereich wirkt leer, und die Brust liegt flach auf.

Eine Bruststraffung (Mastopexie) hebt die Brust an, formt sie neu und positioniert die Brustwarze in eine ästhetisch harmonische Position. Das Ergebnis: eine straffere, jugendlichere Brust, die wieder zu Ihrem Körper passt.

Wann ist eine Bruststraffung sinnvoll?

Eine Bruststraffung empfehlen wir, wenn die Brustwarzen unterhalb der Unterbrustfalte liegen (Ptosis Grad II–III), die Brust nach Schwangerschaft, Stillzeit oder Gewichtsverlust erschlafft ist, der obere Brustbereich „leer“ wirkt und die Brust nach unten hängt, oder die Hautqualität deutlich nachgelassen hat.

Der Grad der Ptosis wird anhand der Position der Brustwarze relativ zur Unterbrustfalte bestimmt. Leichte Ptosis (Grad I) kann manchmal allein mit einem Implantat korrigiert werden. Ab Grad II ist eine Straffung notwendig.

Methoden der Bruststraffung

Die Schnittführung richtet sich nach dem Ausmaß der Erschlaffung. Je stärker die Ptosis, desto umfangreicher die notwendige Straffung – und desto länger die Narben. In unserer Praxis in München verwenden wir die Methode, die für Ihr individuelles Ergebnis das beste Verhältnis aus Straffung und Narbenbelastung bietet.

Periareoläre Straffung (Benelli-Technik)

Bei leichter Ptosis wird ein ringförmiger Hautstreifen um den Brustwarzenhof entfernt. Die Narbe verläuft nur um den Warzenhof und ist nach der Heilung kaum sichtbar. Diese Methode eignet sich für eine moderate Anhebung und kann gut mit einer Vergrößerung durch Implantate kombiniert werden.

Vertikale Straffung (Lollipop-Technik)

Bei mittlerer Ptosis wird zusätzlich zum Ring um den Warzenhof ein vertikaler Schnitt nach unten zur Unterbrustfalte gesetzt. Die resultierende Narbe hat die Form eines Lollipops. Diese Methode ermöglicht eine stärkere Formgebung und Anhebung.

T-Schnitt / Ankerstraffung

Bei starker Ptosis kommt zusätzlich ein horizontaler Schnitt in der Unterbrustfalte hinzu. Die resultierende Narbe hat die Form eines umgedrehten T (Anker). Diese Methode erlaubt die umfangreichste Straffung und Neuformung und wird häufig bei Brustverkleinerungen kombiniert.

Bruststraffung mit Implantat

Wenn die Brust nicht nur erschlafft, sondern auch an Volumen verloren hat, kombinieren wir die Straffung mit dem Einsetzen eines Implantats. So erhalten Sie gleichzeitig eine straffere Form und mehr Fülle. Diese Kombination ist besonders beliebt bei Frauen nach Schwangerschaften.

Ablauf der Bruststraffung

Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch und körperlicher Untersuchung wird die OP in Vollnarkose durchgeführt. Die Dauer beträgt 1,5 bis 3 Stunden. Vor der OP markiert der Chirurg die neue Position der Brustwarze und die Schnittlinien am stehenden Oberkörper – präzise Anzeichnung ist entscheidend für ein symmetrisches Ergebnis.

Während der OP wird überschüssige Haut entfernt, die Brustwarze in die neue Position verlagert (der Brustwarzen-Stiel bleibt erhalten – Durchblutung und Sensibilität bleiben so in der Regel erhalten), und das Brustgewebe wird neu geformt und gestrafft.

Ergebnisse und Heilungsverlauf

Sie tragen für 6 Wochen einen Stütz-BH. In den ersten Wochen sind Schwellungen und leichte Blutergüsse normal. Die Narben durchlaufen einen Reifungsprozess: anfänglich rötlich, nach 6 bis 12 Monaten verblasst und deutlich unauffälliger. Narbenpflege mit Silikongel unterstützt die Heilung.

Das Ergebnis ist langanhaltend. Eine erneute Schwangerschaft oder starke Gewichtsschwankungen können das Ergebnis allerdings beeinflussen.

Kosten der Bruststraffung in München

Die Kosten werden individuell kalkuliert und variieren je nach Methode und Kombination mit einem Implantat. Im Beratungsgespräch erhalten Sie einen detaillierten Kostenplan.

Risiken

Zu den Risiken gehören Wundheilungsstörungen (besonders an den Nahtstellen), vorübergehende Sensibilitätsveränderungen der Brustwarzen, Narbenprobleme (hypertrophe Narben oder Keloide), Asymmetrien und in seltenen Fällen eine Beeinträchtigung der Stillfähigkeit. Ein erfahrener Facharzt minimiert diese Risiken durch präzise Technik und individuelle Planung.

Häufig gestellte Fragen zur Bruststraffung

Die wichtigsten Fragen zur Bruststraffung in München.

Kann ich nach einer Bruststraffung noch stillen?

In den meisten Fällen ja, da der Brustwarzen-Stiel mit Milchgängen und Nerven bei modernen Techniken erhalten bleibt. Bei sehr umfangreichen Straffungen kann die Stillfähigkeit eingeschränkt sein. Wenn Stillen für Sie wichtig ist, besprechen Sie dies im Beratungsgespräch.

Wie lange halten die Narben?

Die Narben sind dauerhaft, verblassen aber im Lauf der Monate und Jahre erheblich. Nach 12 bis 18 Monaten sind sie in der Regel deutlich unauffälliger. Konsequente Narbenpflege und Sonnenschutz optimieren das Ergebnis.

Bruststraffung oder Brustvergrößerung – was brauche ich?

Wenn Ihre Brust genug Volumen hat, aber hängt: Straffung. Wenn sie zu klein ist: Vergrößerung. Wenn beides zutrifft – zu wenig Volumen und Erschlaffung: Kombination aus Straffung und Implantat. Im Beratungsgespräch klären wir, welche Lösung für Sie die richtige ist.